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Folge 11: Sauerstoff und HighFlow

Folge 11: Sauerstoff und HighFlow

16m 22s

Sauerstoff gehört zu unseren wichtigsten Medikamenten. In der heutigen Folge besprechen wir Indikationen und Applikationsformen von Sauerstoff (verschiedene Masken, Sauerstoff-Brille etc.). Anschließend wird die HighFlow-Therapie und ihre Vorteile gegenüber der konventionellen Sauerstoff-Therapie und ihre möglichen Vorteile gegenüber der Nicht-Invasiven Beatmung (NIV, nächste Folge) diskutiert.

Folge 10: Diagnostik: Blutgasanalyse

Folge 10: Diagnostik: Blutgasanalyse

16m 52s

In der heutigen Folge geht es um die Blutgasanalyse. Diskutiert werden zunächst die möglichen Abnahmeorte (venös, gemischt-venös, kapillär und arteriell) und Probleme in der Präanalytik. Anschließend besprechen wir ein mögliches Schema zur strukturierten Interpretation der Blutgasanalyse. Hierbei steht die Oxygenierung am Anfang, wobei zwischen der Frage nach Hypoxie und Oxygenierungsstörung differenziert werden muss. Dann folgt die Interpretation des Säure-Basen-Status und des PCO2, um zwischen Azidose und Alkalose und ihrer jeweiligen Ätiologie (respiratorisch bzw. metabolisch) unterscheiden zu können. Abschließend geht es um den „Beifang“ der Blutgasanalyse, also Hb, Elektrolyte usw.

Folge 9: Diagnostik: Sonographie

Folge 9: Diagnostik: Sonographie

11m 17s

In der heutigen Folge befassen wir uns mit der Sonographie. Schon seit langer Zeit wird sie zur Detektion und Quantifizierung von Pleuraergüssen eingesetzt. Relativ neu (im Vergleich zu anderen Einsatzgebieten der Sonographie) wird sie zur Erkennung eines Pneumothorax, eines Lungenödems oder eine Pneumonie eingesetzt. Hauptvorteile der Sonographie im Vergleich zu CT und Röntgen-Thorax sind die schnelle Verfügbarkeit, die fehlende Strahlenbelastung und die geringen Kosten. Nachteilig sind Untersucherabhängigkeit mit deutlicher Lernkurve und der hohe Zeitaufwand für die Beurteilung des Lungenparenchyms.
In vielen, aber nicht allen Fällen kann die Sonographie die Röntgen-Aufnahme des Thorax ersetzen oder zumindest ergänzen. Die Methode sollte jedenfalls...

Folge 8: Diagnostik: Röntgen-Thorax und CT

Folge 8: Diagnostik: Röntgen-Thorax und CT

10m 3s

Die Röntgen-Aufnahme des Thorax ist die klassische radiologische Untersuchungsmethode auf der Intensivstation. Diese wird wegen des größeren Informationsgehaltes immer mehr durch die Computertomographie abgelöst. In dieser Folge werden die Vor- und Nachteile beider Methoden und ihre jeweiligen Indikationen aus intensivmedizinischer Sicht diskutiert. Dabei wird auch angesprochen, dass das „Mitfahren des Thorax“ in der CT, weil man z.B. das Abdomen untersucht, keine besonders gute Idee ist.

Folge 7: Diagnostik: Klinische Untersuchung

Folge 7: Diagnostik: Klinische Untersuchung

10m 52s

Die klinische Untersuchung gerät immer in den Hintergrund gegenüber apparativen diagnostischen Verfahren – zu Unrecht. Schließlich ist die klinische Untersuchung bestens geeignet, apparative Untersuchungen, die Zeit, Geld und/oder Strahlung kosten, sinnvoll zu planen. Außerdem ist sie oft das schnellste Verfahren in kritischen Situationen, in denen man manchmal nicht warten kann, bis das Sono-Gerät vorgeglüht ist oder eine Röntgen-Aufnahme angefertigt wurde.

Folge 6: Therapeutische Strategien bei Hyperkapnie

Folge 6: Therapeutische Strategien bei Hyperkapnie

10m 30s

Heute geht es um die pathophysiologisch orientierte Therapie bei Störungen der Atempumpe, die meist mit einer Hyperkapnie einher gehen. Zunächst sollte man versuchen, kausal zu therapieren, also die Störung der jeweiligen Einzelkomponente der Pumpe direkt zu adressieren. Parallel dazu bzw. wenn das nicht geht, können wir die Einstellungen des Beatmungsgerätes verändern. Atemfrequenz und Tidalvolumen sind die entscheidenden Parameter.

Folge 5: Therapeutische Strategien bei Hypoxie

Folge 5: Therapeutische Strategien bei Hypoxie

15m 16s

Störungen des Lungenparenchyms durch Alveolarkollaps (Atelektasen) oder Eiter und Zellschrott in den Alveolen führen in erster Linie zur Hypoxie. Wenn wir die so verursachte Hypoxie behandeln wollen, müssen wir die Alveolen also eröffnen und Sekret befreien. Dazu stehen uns prinzipiell 3 Ansätze zur Verfügung: 1. Die Einstellung der Beatmung, insbesondere des PEEP. 2. Die (ggf. assistierte) Spontanatmung. 3. Die Lagerung. Alle drei Ansätze werden mit Blick auf die Pathophysiologie besprochen.

Folge 4: Klinische Symptomatik von Hypoxie und Hyperkapnie

Folge 4: Klinische Symptomatik von Hypoxie und Hyperkapnie

14m 59s

Auch in Bezug auf die klinische Symptomatik müssen O2 und CO2 getrennt betrachtet werden. Eine Hypoxie verursacht oft Abgeschlagenheit, Kraftlosigkeit und Verwirrtheit. Eine Zyanose kann, aber muss nicht auftreten. Hingegen geht eine Hyperkapnie – sofern das Atemzentrum nicht gestört ist – mit Luftnot und Unruhe einher. Schließlich ist Hyperkapnie der primäre Atemantrieb. Erst bei Hypoxie tritt ein hypoxischer Atemantrieb zu Tage. Die Atemregulation erfolgt primär aus zwei Gründen über das CO2: 1. Alarmfunktion. 2. Robustheit gegenüber (höhenbedingter) Änderung des Barometerdrucks.

Folge 3: Störungen des Kreislaufs im Zusammenhang mit dem Respiratorischen System

Folge 3: Störungen des Kreislaufs im Zusammenhang mit dem Respiratorischen System

11m 24s

Störungen des Kreislaufs wie etwa bei einer Lungenembolie können den pulmonalen Gasaustausch fast ungestört lassen oder ihn schwerwiegend beeinträchtigen. Ursächlich dafür ist nicht die Lunge, sondern u.a. der mögliche Abfall des Herzzeitvolumens. Dieser ist jedoch von Patient zu Patient sehr unterschiedlich, da er von einer kardialen Vorschädigung, von Anämie und Volumenstatus beeinflusst wird. Dies erklärt, warum die klinische Symptomatik in Bezug auf den Gasaustausch schwer vorhersagbar ist und nur bedingt mit der Größe der Lungenembolie korreliert.

Folge 2: Das Respiratorische System

Folge 2: Das Respiratorische System

15m 46s

In dieser Folge wird der funktionelle Aufbau des respiratorischen Systems besprochen. Hierbei wird zwischen dem Gasaustauscher, also der Lunge, und der Atempumpe unterschieden. Der Kreislauf gehört nicht zum respiratorischen System, muss aber mit betrachtet werden (nächste Folge).
Störungen im Subsystem Lunge beeinträchtigen in allererster Linie die Oxygenierung. Störungen der Atempumpe vorranging die CO2-Elimination.