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Folge 19: Bauchlage: Wann ist sie indiziert und wie gehen wir praktisch vor?

Folge 19: Bauchlage: Wann ist sie indiziert und wie gehen wir praktisch vor?

12m 8s

Nach Erörterung der Wirkmechanismen der Bauchlage geht es heute mehr um praktische Aspekte: Wann ist die Bauchlage konkret indiziert? Was hat sie für Komplikationen? Wie kann man diese unwahrscheinlicher machen? Wie gehen wir praktisch vor? Wie lange sollte der Patient pro Tag auf dem Bauch liegen? Wie lange im Krankheitsverlauf? Wann hören wir mit der Bauchlagerung wieder auf?

Ab sofort gehen wir in den Sommer-Modus. Die nächsten Folgen erscheinen nun nicht mehr in wöchentlichen, sondern in 4-wöchentlichen Abständen. Die nächste Folge (Folge 20: Andere Lagerungen) erscheint somit am 3.7.2026.

Folge 18: Bauchlage: Warum und warum wirkt sie?

Folge 18: Bauchlage: Warum und warum wirkt sie?

14m 48s

Die heutige Folge wurde live auf dem KOSII in Konstanz aufgenommen. Wir besprechen die Evidenz für die Bauchlage und ihre Wirkmechanismen. D.h. es geht primär um die Frage, warum die Bauchlage beim schweren ARDS die Überlebenschancen unserer Patienten verbessert.
In der nächsten Folge geht es um praktische Aspekte der Bauchlage, also wann, wie lange am Tag, wie lange im Krankheitsverlauf und wie.

Folge 17: PEEP bei ARDS

Folge 17: PEEP bei ARDS

17m 49s

In der heutigen Folge sprechen wir über den PEEP bei ARDS. In der klinischen Praxis wird der PEEP oft nach der Oxygenierung eingestellt. Auch die berühmte Studie des ARDS-Network nutzte die Oxygenierung als Basis für die Einstellung des PEEP (vgl. Literatur in den Shownotes). Hier wurden die allseits bekannten FiO2/PEEP-Tabellen entwickelt, die sich auf vielen Intensivstationen finden.
Die Studie zeigte keinen Unterschied in der Überlebensrate zwischen Hoch- und Niedrig-PEEP-Strategie. Möglicherweise war der PEEP in beiden Gruppen zu niedrig. Viel problematischer ist aber, die Oxygenierung als Basis für die PEEP-Einstellung heranzuziehen. Die Überlegungen dahinter besprechen wir im Podcast. Ebenso, welche Alternativen...

Folge 16: Tidalvolumen bei ARDS

Folge 16: Tidalvolumen bei ARDS

13m 58s

In dieser Folge sprechen wir über das Tidalvolumen (Atemzugvolumen) bei ARDS-Patienten. Lange Zeit wurden 6 mL/kg bezogen auf das Idealgewicht empfohlen. Schon seit gut 20 Jahren ist jedoch klar, dass diese strikte Empfehlung keine gute wissenschaftliche Basis hat. Daher wurden nun endlich die einschlägigen Empfehlungen und Leitlinien korrigiert.
Wir sprechen auch über die notwendige Individualisierung des Atemzugvolumens und die praktischen Schwierigkeiten auf dem Weg dorthin.

Folge 15: Modi der kontrollierten Beatmung

Folge 15: Modi der kontrollierten Beatmung

16m 50s

Heute sprechen wir über die verschiedenen Modi der kontrollierten Beatmung.
Zunächst klären wir die Begriffe druckgesteuert, zeitgesteuert, druckkontrolliert und volumenkontrolliert. Dann diskutieren wir das Flussmuster der beiden zeitgesteuerten Modi (druckkontrolliert und volumenkontrolliert) und ihre postulierten und realen Vor- und Nachteile. Schließlich besprechen wir die Indikationen der beiden Modi und ihren Abwandlungen bzw. Weiterentwicklungen.

Folge 14: Die Intubation auf der Intensivstation

Folge 14: Die Intubation auf der Intensivstation

16m 1s

Die Intubation auf der Intensivstation hat ganz andere Herausforderungen als die Intubation im OP. Der Gasaustausch ist oft eingeschränkt, der Patient ist in der Regel nicht nüchtern bzw. hat eine gestörte Magenentleerung, der Kopf des Patienten ist oft schlechter zugänglich als im OP, das Equipment ist oft schlechter als in der Anästhesie etc. Die Intubation kommt zwar auf der Intensivstation häufig vor. Dennoch ist die Routine aller Beteiligten in der Anästhesie in aller Regel größer.
Wir besprechen, wie man diese Fallstricke beherrscht und den Intubationsvorgang so sicher wie irgend möglich macht.

Folge 13: Indikationen zur Intubation auf der Intensivstation

Folge 13: Indikationen zur Intubation auf der Intensivstation

15m 10s

In der heutigen Folge sprechen wir über die Indikation zur Intubation auf der Intensivstation. Wesentlich sind hier ein Versagen der oder Kontraindikationen für die NIV bzw. der konventionellen Sauerstofftherapie, ein Schädel-Hirn-Trauma, Vigilanzminderungen anderer Ursache, mangelnde Sekretdrainage, manifeste, nicht sofort bzw. anders behebbare Hypoxien und nicht behebbare Erschöpfung.
Wir diskutieren auch, ob nur zu „Bürozeiten“ extubiert werden sollte, wenn die Intensivstation nicht rund um die Uhr mit einem Facharzt besetzt ist.

Folge 12: Nicht-Invasive Ventilation (NIV)

Folge 12: Nicht-Invasive Ventilation (NIV)

14m 54s

Nicht-Invasive Ventilation (NIV) gewinnt immer mehr Popularität. Wir besprechen in dieser Folge, was NIV eigentlich ist, wie diese Technik funktioniert und welche Möglichkeiten man beim Interface hat. Ebenso, wann NIV eingesetzt werden sollte, was gute und was weniger gute Indikationen sind. Besprochen werden auch die Nachteile und Kontraindikationen.
Besonders wichtig: NIV sollte nicht überreizt werden. Eine notwendige Intubation sollte nicht durch NIV verzögert werden.

Folge 11: Sauerstoff und HighFlow

Folge 11: Sauerstoff und HighFlow

16m 22s

Sauerstoff gehört zu unseren wichtigsten Medikamenten. In der heutigen Folge besprechen wir Indikationen und Applikationsformen von Sauerstoff (verschiedene Masken, Sauerstoff-Brille etc.). Anschließend wird die HighFlow-Therapie und ihre Vorteile gegenüber der konventionellen Sauerstoff-Therapie und ihre möglichen Vorteile gegenüber der Nicht-Invasiven Beatmung (NIV, nächste Folge) diskutiert.

Folge 10: Diagnostik: Blutgasanalyse

Folge 10: Diagnostik: Blutgasanalyse

16m 52s

In der heutigen Folge geht es um die Blutgasanalyse. Diskutiert werden zunächst die möglichen Abnahmeorte (venös, gemischt-venös, kapillär und arteriell) und Probleme in der Präanalytik. Anschließend besprechen wir ein mögliches Schema zur strukturierten Interpretation der Blutgasanalyse. Hierbei steht die Oxygenierung am Anfang, wobei zwischen der Frage nach Hypoxie und Oxygenierungsstörung differenziert werden muss. Dann folgt die Interpretation des Säure-Basen-Status und des PCO2, um zwischen Azidose und Alkalose und ihrer jeweiligen Ätiologie (respiratorisch bzw. metabolisch) unterscheiden zu können. Abschließend geht es um den „Beifang“ der Blutgasanalyse, also Hb, Elektrolyte usw.