Folge 23: Driving Pressure
Der Driving Pressure ist die Differenz zwischen Plateaudruck und PEEP. Er ist ein Surrogatparameter für die Energieeinwirkung pro Atemzug auf die Lunge. Amato und Kollegen haben 2015 eine retrospektive Datenanalyse und die Idee des Driving Pressure vorgestellt. Die Autoren konnten zeigen, dass die Letalität bei größerem Driving Pressure ansteigt, bei geringerem Driving Pressure sinkt.
Der Driving Pressure wird nun sowohl in klinischen Untersuchungen als auch schon am Patientenbett in der Routine verwendet, um die Beatmung einzustellen. Das kann man durchaus so machen. Allerdings steht der harte Nachweis, dass die Letalität dadurch sinkt, noch aus. Die Idee ist bestechend. Vorteilhaft ist...