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Folge 15: Modi der kontrollierten Beatmung

Folge 15: Modi der kontrollierten Beatmung

16m 50s

Heute sprechen wir über die verschiedenen Modi der kontrollierten Beatmung.
Zunächst klären wir die Begriffe druckgesteuert, zeitgesteuert, druckkontrolliert und volumenkontrolliert. Dann diskutieren wir das Flussmuster der beiden zeitgesteuerten Modi (druckkontrolliert und volumenkontrolliert) und ihre postulierten und realen Vor- und Nachteile. Schließlich besprechen wir die Indikationen der beiden Modi und ihren Abwandlungen bzw. Weiterentwicklungen.

Folge 14: Die Intubation auf der Intensivstation

Folge 14: Die Intubation auf der Intensivstation

16m 1s

Die Intubation auf der Intensivstation hat ganz andere Herausforderungen als die Intubation im OP. Der Gasaustausch ist oft eingeschränkt, der Patient ist in der Regel nicht nüchtern bzw. hat eine gestörte Magenentleerung, der Kopf des Patienten ist oft schlechter zugänglich als im OP, das Equipment ist oft schlechter als in der Anästhesie etc. Die Intubation kommt zwar auf der Intensivstation häufig vor. Dennoch ist die Routine aller Beteiligten in der Anästhesie in aller Regel größer.
Wir besprechen, wie man diese Fallstricke beherrscht und den Intubationsvorgang so sicher wie irgend möglich macht.

Folge 13: Indikationen zur Intubation auf der Intensivstation

Folge 13: Indikationen zur Intubation auf der Intensivstation

15m 10s

In der heutigen Folge sprechen wir über die Indikation zur Intubation auf der Intensivstation. Wesentlich sind hier ein Versagen der oder Kontraindikationen für die NIV bzw. der konventionellen Sauerstofftherapie, ein Schädel-Hirn-Trauma, Vigilanzminderungen anderer Ursache, mangelnde Sekretdrainage, manifeste, nicht sofort bzw. anders behebbare Hypoxien und nicht behebbare Erschöpfung.
Wir diskutieren auch, ob nur zu „Bürozeiten“ extubiert werden sollte, wenn die Intensivstation nicht rund um die Uhr mit einem Facharzt besetzt ist.

Folge 12: Nicht-Invasive Ventilation (NIV)

Folge 12: Nicht-Invasive Ventilation (NIV)

14m 54s

Nicht-Invasive Ventilation (NIV) gewinnt immer mehr Popularität. Wir besprechen in dieser Folge, was NIV eigentlich ist, wie diese Technik funktioniert und welche Möglichkeiten man beim Interface hat. Ebenso, wann NIV eingesetzt werden sollte, was gute und was weniger gute Indikationen sind. Besprochen werden auch die Nachteile und Kontraindikationen.
Besonders wichtig: NIV sollte nicht überreizt werden. Eine notwendige Intubation sollte nicht durch NIV verzögert werden.

Folge 11: Sauerstoff und HighFlow

Folge 11: Sauerstoff und HighFlow

16m 22s

Sauerstoff gehört zu unseren wichtigsten Medikamenten. In der heutigen Folge besprechen wir Indikationen und Applikationsformen von Sauerstoff (verschiedene Masken, Sauerstoff-Brille etc.). Anschließend wird die HighFlow-Therapie und ihre Vorteile gegenüber der konventionellen Sauerstoff-Therapie und ihre möglichen Vorteile gegenüber der Nicht-Invasiven Beatmung (NIV, nächste Folge) diskutiert.

Folge 10: Diagnostik: Blutgasanalyse

Folge 10: Diagnostik: Blutgasanalyse

16m 52s

In der heutigen Folge geht es um die Blutgasanalyse. Diskutiert werden zunächst die möglichen Abnahmeorte (venös, gemischt-venös, kapillär und arteriell) und Probleme in der Präanalytik. Anschließend besprechen wir ein mögliches Schema zur strukturierten Interpretation der Blutgasanalyse. Hierbei steht die Oxygenierung am Anfang, wobei zwischen der Frage nach Hypoxie und Oxygenierungsstörung differenziert werden muss. Dann folgt die Interpretation des Säure-Basen-Status und des PCO2, um zwischen Azidose und Alkalose und ihrer jeweiligen Ätiologie (respiratorisch bzw. metabolisch) unterscheiden zu können. Abschließend geht es um den „Beifang“ der Blutgasanalyse, also Hb, Elektrolyte usw.

Folge 9: Diagnostik: Sonographie

Folge 9: Diagnostik: Sonographie

11m 17s

In der heutigen Folge befassen wir uns mit der Sonographie. Schon seit langer Zeit wird sie zur Detektion und Quantifizierung von Pleuraergüssen eingesetzt. Relativ neu (im Vergleich zu anderen Einsatzgebieten der Sonographie) wird sie zur Erkennung eines Pneumothorax, eines Lungenödems oder eine Pneumonie eingesetzt. Hauptvorteile der Sonographie im Vergleich zu CT und Röntgen-Thorax sind die schnelle Verfügbarkeit, die fehlende Strahlenbelastung und die geringen Kosten. Nachteilig sind Untersucherabhängigkeit mit deutlicher Lernkurve und der hohe Zeitaufwand für die Beurteilung des Lungenparenchyms.
In vielen, aber nicht allen Fällen kann die Sonographie die Röntgen-Aufnahme des Thorax ersetzen oder zumindest ergänzen. Die Methode sollte jedenfalls...

Folge 8: Diagnostik: Röntgen-Thorax und CT

Folge 8: Diagnostik: Röntgen-Thorax und CT

10m 3s

Die Röntgen-Aufnahme des Thorax ist die klassische radiologische Untersuchungsmethode auf der Intensivstation. Diese wird wegen des größeren Informationsgehaltes immer mehr durch die Computertomographie abgelöst. In dieser Folge werden die Vor- und Nachteile beider Methoden und ihre jeweiligen Indikationen aus intensivmedizinischer Sicht diskutiert. Dabei wird auch angesprochen, dass das „Mitfahren des Thorax“ in der CT, weil man z.B. das Abdomen untersucht, keine besonders gute Idee ist.

Folge 7: Diagnostik: Klinische Untersuchung

Folge 7: Diagnostik: Klinische Untersuchung

10m 52s

Die klinische Untersuchung gerät immer in den Hintergrund gegenüber apparativen diagnostischen Verfahren – zu Unrecht. Schließlich ist die klinische Untersuchung bestens geeignet, apparative Untersuchungen, die Zeit, Geld und/oder Strahlung kosten, sinnvoll zu planen. Außerdem ist sie oft das schnellste Verfahren in kritischen Situationen, in denen man manchmal nicht warten kann, bis das Sono-Gerät vorgeglüht ist oder eine Röntgen-Aufnahme angefertigt wurde.

Folge 6: Therapeutische Strategien bei Hyperkapnie

Folge 6: Therapeutische Strategien bei Hyperkapnie

10m 30s

Heute geht es um die pathophysiologisch orientierte Therapie bei Störungen der Atempumpe, die meist mit einer Hyperkapnie einher gehen. Zunächst sollte man versuchen, kausal zu therapieren, also die Störung der jeweiligen Einzelkomponente der Pumpe direkt zu adressieren. Parallel dazu bzw. wenn das nicht geht, können wir die Einstellungen des Beatmungsgerätes verändern. Atemfrequenz und Tidalvolumen sind die entscheidenden Parameter.