Luft nach oben - der Beatmungspodcast

Von Prof. Dr. Georg Mols, D.E.A.A., MBA & Romina Hohenhaus
Klinik für Anästhesiologie & Operative Intensivmedizin
Ortenau-Klinikum Lahr, Schwarzwald

Im Podcast besprechen wir die physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen des pulmonalen Gasaustauschs und des respiratorischen Systems, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten respiratorischer Störungen. U.a. sprechen wir über die Einstellung der Beatmung oder assistierten Spontanatmung, HighFlow und NIV, die Bauchlage und viele andere Maßnahmen.
Der Podcast richtet sich sowohl an Einsteiger in die Anästhesie und Intensivmedizin als auch Kolleginnen und Kollegen, die schon viel anästhesiologische und intensivmedizinische Erfahrung haben und sich mit den physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen auseinandersetzen wollen.

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Therapieempfehlungen sind stets individuell unter Berücksichtigung des individuellen Patienten, seines konkreten Krankheitsbildes, der Begleiterkrankungen sowie nationaler Leitlinien und Zulassungen zu treffen. Die Anwendung der im Podcast dargestellten Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung.

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Luft nach oben - der Beatmungspodcast

Neueste Episoden

Folge 21: Rekrutierungsmanöver

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14m 1s

Rekrutierungsmanöver wurden lange Zeit auch bei ARDS-Patienten empfohlen bzw. vorgeschlagen. Die vor allem von Burkhard Lachmann in seinem Editorial "Open up the lung and keep the lung open" propagierte Idee war, alle erreichbaren Alveolen zu eröffnen, damit das Atemzugvolumen auf mehr offenes Lungenvolumen zu verteilen und die einzelnen Alveolen somit vor Überdehnung und Scherkräften zu stützen.
Leider funktioniert das jedoch nur bei gesunder oder bei Früh-ARDS, bei dem die Lunge noch nicht strukturell verändert ist. Bei fortgeschrittenem ARDS gelingt das nicht mehr, schon allein weil die abhängigen Lungenpartien voll Zellschrott und Eiter sind. Diese Alveolen kann man auch mit sehr...

Folge 20: Andere Lagerungen

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11m 51s

In dieser Episode besprechen wir Alternativen zur Bauchlage, also die 135-Grad-Schwimmer-Position und die 90-Grad-Seitenlage.
Die 135-Grad-Lagerung ist beliebt, weil sie weniger aufwändige ist und seltener zur Druckschäden führt. Allerdings gibt es für ihre Anwendung beim ARDS mit beidseitiger Pathologie keine Evidenz. Auch pathophysiologisch ist klar, dass die 135-Grad-Lagerung nicht gleich wirksam wie die echte Bauchlage sein kann.
Gleichwohl hat sie genauso wie die 90-Grad-Lagerung eine vernünftige Indikation: Einseitige Pathologien und insbesondere einseitige Atelektasen.

Folge 19: Bauchlage: Wann ist sie indiziert und wie gehen wir praktisch vor?

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12m 8s

Nach Erörterung der Wirkmechanismen der Bauchlage geht es heute mehr um praktische Aspekte: Wann ist die Bauchlage konkret indiziert? Was hat sie für Komplikationen? Wie kann man diese unwahrscheinlicher machen? Wie gehen wir praktisch vor? Wie lange sollte der Patient pro Tag auf dem Bauch liegen? Wie lange im Krankheitsverlauf? Wann hören wir mit der Bauchlagerung wieder auf?

Ab sofort gehen wir in den Sommer-Modus. Die nächsten Folgen erscheinen nun nicht mehr in wöchentlichen, sondern in 4-wöchentlichen Abständen. Die nächste Folge (Folge 20: Andere Lagerungen) erscheint somit am 3.7.2026.

Folge 18: Bauchlage: Warum und warum wirkt sie?

Folge 18: Bauchlage: Warum und warum wirkt sie?

14m 48s

Die heutige Folge wurde live auf dem KOSII in Konstanz aufgenommen. Wir besprechen die Evidenz für die Bauchlage und ihre Wirkmechanismen. D.h. es geht primär um die Frage, warum die Bauchlage beim schweren ARDS die Überlebenschancen unserer Patienten verbessert.
In der nächsten Folge geht es um praktische Aspekte der Bauchlage, also wann, wie lange am Tag, wie lange im Krankheitsverlauf und wie.